KIA Abwasserkeramik



KERALINE VON KIA.
DER EINFACHSTE WEG
DER SANIERUNG
IST IMMER NOCH
DER BESTE.


Eine keramische Problemlösung ist durch nichts zu übertreffen. Deshalb ist das Material Keramik erste Wahl auch bei der Sanierung von Abwasseranlagen, insbesondere von Kanälen und Leitungen. Seine uneingeschränkte Widerstandsfähigkeit gegen alle agressiven Medien ist unbestritten. Bisher fehlte lediglich eine einfache und kostensparende Verlegetechnik.

KERALINE VON KIA.
KERAMIK-ELEMENTE
NACH MASS AUS
SPEZIELLEN
KERAMISCHEN
SPALTPLATTEN.


KIA hat in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum, Arbeitsgruppe Leitungsinstandhaltung, und Prof. Dr.-Ing. Stein das System KeraLine entwickelt. Es besteht aus der Keramikplatte mit spezieller Rückseite für einen perfekten Verbund zum Bauwerk und aus der Plattenverbindung für Elemente. Die Basis-Elemente sind 50 cm breit und 100, 200 oder 300 cm lang. Sonderabmessungen sind möglich. Die Krümmung wird nach Schablone eingestellt. Es sind Radien von 70 cm bis unendlich möglich. Die bauseitige Verfugung wird mit dem Epoxid-Harz vorgenommen, das auch bei der Herstellung der Elemente verwendet wird. Damit ist eine uneingeschränkte Korrosionsbeständigkeit aller Fugen gewährleistet.

KERALINE-SYSTEM.
MECHANISCH,
BIOLOGISCH UND
CHEMISCH SICHER.
AB WERK UND VORORT.


Für die Sanierung können die KeraLine-Elemente den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Einerseits bestimmen die Zugangsmöglichkeiten die Größe der Elemente. Andererseits wird die Elementeform auf das Bauwerkprofil abgestimmt. Für den Neubau werden Betonrohre ab Werk mit KeraLine-Elementen ausgerüstet.

Technische Daten Keramische Spaltplatten

KERALINE-SYSTEM.
KOSTENSPAREND BEI
BAU UND SANIERUNG
VON ABWASSER-
ANLAGEN.


Die Verlegung der KeraLine-Elemente spart Zeit und Kosten - selbstredend. Für den Neubau werden Betonrohre bereits ab Werk mit KeraLine-Elementen geliefert. Bei der Sanierung in geschlossener Bauweise, z.B. aus verkehrstechnischen Gründen, bietet die Flexibilität des Systems entschiedende Vorteile.

KERALINE-FLEXIBILITäT.
FüR JEDE ABWASSER-ANLAGE
DIE PASSENDE LöSUNG.


(überarbeitung)

Individuelle Sanierung mit dem KeraLine-System heißt nicht nur Anpassung der Radien. Auch für partielle Sanierung eignet sich das System hervorragend. Das kann die Erneuerung der Gerinne sein oder der Einzug eines neuen Kanalgewölbes. Die Steinzeugplatten der Elemente lassen sich darüberhinaus für Anschlüsse problemlos bearbeiten.

PROF. STEIN, RUHR-UNIVERSITäT BOCHUM.

Auskleidung mit großformatigen Steinzeug-Platten-Elementen. Renaissance der gemauerten Kanäle in wirtschaftlicher Form.

1. Allgemeines

Abwasserkanäle und -leitungen sowie sonstige Bauwerke der Ortsentwässerung unterliegen einer erhöhten Abnutzung durch physikalische, chemische, biologische und biochemische Einflüsse. Bedingt durch immer aggressiver werdende Abwässer, kommt der Beständigkeit der verwendeten Werkstoffe eine immer größere Bedeutung zu. Insbesondere bei Rohren aus Beton, Stahlbeton und Asbestzement sind im Falle eines zu erwartenden sehr starken Angriffsgrades nach DIN 4030 Beurteilung betonangreifender Wässer, Böden und Gasen besondere Schutzmaßnahmen erforderlich. Diese Schutzmaßnahmen basieren in der Regel auf einer Trennung des aggressiven Kanalmilieus, d.h. des Abwassers und/oder bei teilgefüllten Kanälen auch der Kanalatmosphäre, vom Beton bzw. Asbestzement mit Hilfe einer Auskleidung. Unter Auskleidung sind Folien, Bahnen, Platten, Schalen oder rohrfürmige Körper zu verstehen, die als Schutz gegen Innenkorrosion, Inkrustration, Abrieb, zur Abdichtung, zur Verringerung der Wandrauhigkeit und/oder zur Erhöhung oder Wiederherstellung der statischen Tragfähigkeit der auszukleidenden Leitung dienen. Solche Auskleidungen werden je nach Zielsetzung über den gesamten Rohrumfang (Vollauskleidung) oder über einen Teil des Umfangs (Teilauskleidung) ausgeführt. Sie werden sowohl bei der Rohrherstellung als auch nachträglich im Zuge von Sanierungsmaßnahmen eingebaut. Es gibt zur Zeit eine Vielzahl von Auskleidungen, die je nach System im Montage- oder Reliningverfahren eingebaut werden. Als Werkstoff kommen in den meisten Fällen thermoplastische Kunststoffe, daneben auch glasfaserverstärkte Reaktionsharze, Kunstharz- der kunststoffmodifizierte Betone sowie Steinzeug zum Einsatz. Alle z.Zt. gebräuchlichen Verfahren und Werkstoffe haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen.

2. Auskleidung mit Steinzeug-Platten-Elementen

Hinsichtlich der chemischen und biologischen Beständigkeit hat sich Steinzeug als Werkstoff im Abwasserleitungsbau seit langem bewährt. Akzeptanzprobleme bei den Anwendungen z.B. bezüglich Dauerhaftigkeit existieren nicht. Handelsübliche Steinzeugplatten für die Auskleidung von Bauwerken der Entwässerung gibt es in unterschiedlichen Abmessungen. Mit zunehmender Größe und Dicke der Steinzeug-Platten steigen die herstellungstechnischen Schwierigkeiten sowie die Fertigungskosten überproportional. Entgegengesetzt verhalten sich die Kosten für Verlegung und Verfugung, die insbesondere bei kleinen Platten hoch sind. Zur Rationalisierung der Verlegearbeiten bei gleichzeitiger Begrenzung der Produktionskosten wurden die sogenannten Steinzeug-Platten-Elemente entwickelt. Dabei werden speziell angefertigte Steinzeugplatten mit den Abmessungen 240 x 115 mm, zu großflächigen, werksseitig vorgefertigten Auskleidungselementen zusammengefasst. Der Zusammenhalt der Einzelplatten erfolgt ausschließlich über die Verfugung. Hierzu werden speziell formulierte gefüllte Epoxidharze verwendet, die sich durch hervorragende Klebeeigenschaften, mechanische Beanspruchbarkeit und Festigkeit sowie Beständigkeit gegenüber im Abwasser vorkommenden Chemikalien auszeichnen. Damit entfällt das bei herkömmlich verlegten Steinzeugplatten bzw. bei gemauerten Kanälen bekannte Problem der Korrosion der Mörtelfugen. Steinzeug-Platten-Elemente eigenen sich für die Auskleidung aller Bauwerke der Ortsentwässerung, insbesondere von Röhren aller Querschnittsformen z.B. Kreis-, Ei-, Maul-, Rechteck- und andere Querschnitte als Teil- und als Vollauskleidungen. Sie können sofort in Ortsbetonbauwerken bzw. im Fertigteilwerk oder auch nachträglich im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen eingebaut werden. Das Verfällen der wenigen Fugen zwischen den großflächigen Auskleidungselementen erfolgt vor Ort mit demselben Fugenwerkstoff, der auch zur werksseitigen Verbindung der Einzelplatten verwendet wird. Zur kraftschlüssigen Verbindung der Steinzeug-Platten-Elemente mit dem jeweils auszukleidenden Bauteil besitzen die verwendeten Steinzeugplatten schwalbenschwanzfürmige Hinterschneidungen, deren Abmessungen in umfangreichen Untersuchungen so optimiert wurden, dass sie allen zu erwartenden mechanischen Beanspruchungen genügen. Die wissenschaftliche Begleitung der Systementwicklung lag in den Händen von Prof. Dr-.Ing. D. Stein, Ruhr-Universität Bochum, Arbeitsgruppe Leitungsbau und Leitungsinstandhaltung.

Broschüre/Ringbuch
zur Produkteinführung



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